
Benedikt J. Dietrich, geboren 1984 in Karlsruhe, erhielt seinen ersten Posaunenunterricht im Alter von neun Jahren auf der Ostalb bei Alfred Sutter an der städtischen Bläserschule der Stadt Aalen und wechselte später zu Martin Pschorr (Musikschule Heubach). Ein Schuljahresaufenthalt in den USA weckte seine Begeisterung für den Jazz, die sich bis heute gehalten hat.
Während seines Physikstudiums in Tübingen nahm er Unterricht bei Matthias Dangelmaier (Staatsorchester Stuttgart), dem es gelang, die Liebe zur Musik so sehr wachsen zu lassen, dass er schließlich an die Musikhochschule Trossingen wechselte und bei Prof. Gerhard Wolf und Prof. Abbie Conant Posaune studierte.
Benedikt sammelte Orchestererfahrung als Aushilfe in der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und betreute von 2010 bis 2022 die Blechbläser im Orchester des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschland (CJD). Er arbeitete zwei Jahre als Musiklehrer am Wirtschaftsgymnasium Donaueschingen und unterrichtet neben der Musikakademie Villingen-Schwenningen auch noch an der Jugendmusikschule St. Georgen sowie beim Blasorchester Bad Dürrheim, seit 2024 hat er einen Lehrauftrag für Posaune im Studiengang Schulmusik an der Hochschule für Musik Trossingen.
Berufsbegleitend studierte er Rhythmik und Elementare Musikpädagogik in Trossingen, wodurch seine Begeisterung für Performance, freie Improvisation und Percussion-Instrumente geweckt wurde.
Er konzertiert bevorzugt als Kammermusikpartner oder Orchestermusiker mit moderner Alt-, Tenor- oder Bassposaune sowie Barockposaune. Gelegentlich ist er auch solistisch zu erleben, dann am liebsten in Kirchen und mit Orgelbegleitung. Außerdem bringt er ab und zu mit großer Freude auch vielfältige Percussion-Instrumente zum Klingen, vor allem im Kontext freier Improvisations-Performances. Seit Anfang 2019 ist er musikalischer Leiter und Dirigent des Posaunenchores an der Predigerkirche Rottweil, seit 2024 auch des CVJM-Posaunenchors Schwenningen
Wenn er gerade nicht Musik macht, arbeitet er auch immer wieder als Lichtgestalter für Bühnenprojekte oder schlägt sich als Hobbyastronom und Astrofotograf die Nächte hinter dem Teleskop um die Ohren.
